Gespräch und Lesung
„Una lingua unica nel suo genere“: 100 Jahre Nobelpreis für eine mehrsprachige Autorin aus Sardinien ‒ Grazia Deledda heute übersetzen und verlegen
Mit Klaudia Ruschkowski und Lothar Wekel
Moderation: Eva-Tabea Meineke, Stephanie Neu-Wendel, Caroline Lüderssen
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19.00 Uhr
Eintritt: € 10, reduzierter Preis für Mitglieder: € 8, Studierende frei
Anlässlich des 100. Jahrestags der Verleihung des Nobelpreises für Literatur an die sardische Schriftstellerin Grazia Deledda (Nuoro 1871-Roma 1936) wird im Rahmen dieser Veranstaltung ihre Rolle als Pionierin der Verbindung zwischen den Sprachen beleuchtet, als Autorin, die die Fähigkeit besaß, Sardinien als existenzielle Kategorie zu lesen und zu beschreiben, um die Krise des modernen Menschen zum Ausdruck zu bringen. In der Reihe „PERLEN – Bedeutende italienische Autorinnen des 20. und 21. Jahrhunderts“ im S. Marix-Verlag erscheinen drei Romane von Grazia Deledda: "Il paese del vento" (Blicke der Liebe und des Neids), "Marianna Sirca" (beide übersetzt von Monika Lustig) und "L’ombra del passato" (in Vorbereitung, übersetzt von Klaudia Ruschkowski). Die Zeitschrift Italienisch veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe, Nr. 92, ein Dossier zu Grazia Deledda, herausgegeben von Eva-Tabea Meineke (Universität zu Köln) und Stephanie Neu-Wendel (Universität Mannheim).
Dr. Klaudia Ruschkowski ist Autorin – auch für Hörspiele –, Dramaturgin, Herausgeberin und Übersetzerin aus dem Englischen und Italienischen und Herausgeberin der Reihe „PERLEN“.
Lothar Wekel ist Verleger des Verlagshaus Römerweg, Wiesbaden, zu dem der S. Marix-Verlag gehört.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Köln, dem Verlagshaus Römerweg, der Universität zu Köln und dem Italienforum der Goethe-Universität.