Buchvorstellung
Al di sopra dell’odio e del massacro
Idee e pratiche femministe di mediazione e di riconciliazione attorno alla Prima guerra mondiale (Milano 2025)
Gespräch mit Francesca Lacaita
Moderation: Maurella Carbone
Freitag, 28. August 2026, 19.00 Uhr
Eintritt: € 10, reduzierter Preis für Mitglieder DIV & Coordinamento Donne: € 6, Studierende frei
Die Veranstaltung findet in italienischer Sprache statt
Francesca Lacaita und Maria Grazia Suriano beschäftigen sich intensiv mit dem modernen pazifistischen Feminismus. In ihrem Buch Al di sopra dell’odio e del massacro konzentrieren sie sich insbesondere auf die beiden Kongresse der Frauenfriedensbewegung in den Jahren 1915 in Den Haag und 1919 in Zürich, welche zur Gründung der Lega internazionale delle donne per la pace e la libertà führten. Die Autorinnen beleuchten die Vermittlungsversuche der Frauen jener Zeit sowie die Entstehung einer Friedenskultur, die allzu oft in Vergessenheit geraten ist.
Francesca Lacaita unterrichtet am Gymnasium Carlo Tenca di Milano. Nach ihrer Promotion in Anglistik an der Universität Genua war sie als Lektorin an der Universität Frankfurt und an der Universität St. Andrews tätig. Sie beschäftigt sich mit politischen und kulturellen Vorstellungen von Europa, insbesondere mit nationalen Konflikten und Friedensbemühungen und Grenzen. Insbesondere hat sie sich etwa in dem Band „Anna Siemsen. Für ein neues Europa. Schriften aus dem Schweizer Exil“ (FrancoAngeli, 2010) mit der deutschen pro-europäischen Pädagogin befasst.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Coordinamento Donne Italiane a Francoforte
Gefördert von der Stiftung Citoyen