Dario Fo zum 100. Geburtstag

Donnerstag 12.11.2026

Lesung und Gespräch
Dario Fo zum 100. Geburtstag
Mit Wolfgang Schopf, Christoph Gödde und Karlheinz Braun

Donnerstag, 12. November 2026, 19:00 Uhr

Dario Fo (1926-2016), in San Giano (Provinz Varese) in der Lombardei geboren, war einer der bedeutendsten Satiriker und Theaterschriftsteller der italienischen Nachkriegszeit. 1997 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. “Die Stärke Fos liegt darin, dass er Texte schafft, die gleichzeitig amüsieren, engagieren und Perspektiven vermitteln.“ Hieß es zur Begründung. Vorangegangen war eine Karriere im Stehgreiftheater, im politischen Theater, als Autor für Oper und Fernsehen, stets in Zusammenarbeit mit Franca Rame (1929-2013), die er 1954 geheiratet hat. Einige ihrer gemeinsam verfassten Stücke stehen bis heute auf den Theaterplänen, etwa Non si paga! Non si paga!, dass unter dem Titel Bezahlt wird nicht, als deutsche Erstaufführung 1975 in der Übersetzung von Peter O. Chotjewitz am Schauspiel Frankfurt aufgeführt wurde. 2019 wurde die Fondazione Fo Rame ins Leben gerufen, die die Erinnerung an das künstlerische Leben der beiden Persönlichkeiten pflegt. Zum 100. Geburtstag steht eine eigene Homepage zur Verfügung: http://www.centenariodariofo.it/

Wolfgang Schopf, Leiter des Literaturarchivs der Goethe-Universität, das den Nachlass des Übersetzers Peter O. Chotjewitz aufbewahrt, Christoph Gödde, langjähriger Mitarbeiter des Theodor-W.-Adorno-Archivs in Frankfurt und Herausgeber der Nachgelassenen Schriften von Adorno und Benjamin, und Karlheinz Braun, Leiter des Verlags der Autoren, der die deutschen Ausgaben von Dario Fo/Franca Rame betreute, gestalten einen lebendigen Dialog über Leben, Werk und Wirkung von Dario Fo und rekonstruieren mit Texten, Reflexionen und Geschichten die Poetik des Theaters von Fo/Rame. Auch einige Stücke aus dem Nachlass von Peter O. Chotjewitz, der sich im Archiv der Goethe-Universität befindet, werden zu sehen sein.

In Zusammenarbeit mit der Fondazione Fo Rame, dem Italienischen Generalkonsulat Frankfurt und dem Archiv der Goethe-Universität Frankfurt

Eintritt € 10/8, Studierende frei


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