Pier Paolo Pasolini - Peter Kammerer im Gespräch mit Ursula Apitzsch (Verschoben)

Donnerstag 07.07.2022

Veranstaltung wird verschoben!

Gespräch
Pier Paolo Pasolini
Peter Kammerer im Gespräch mit Ursula Apitzsch

Donnerstag, 7. Juli 2022, 19.30 Uhr
Arndtstraße 12


Peter Kammerer entwickelt im Gespräch mit Ursula Apitzsch sein Bild des Menschen und Autors Pier Paolo Pasolini, berichtet über seine Erfahrungen der Rezeption von dessen Werk in Deutschland und reflektiert die Bedeutung von Pasolinis gesellschaftspolitischem Engagement.


Eintritt frei; Anmeldung über div@div-web.de


Peter Kammerer, *1938 in Offenburg, studierte Volkswirtschaft und lebt und arbeitet seit 1962 in Italien. Von 1970 bis 2008 hatte er einen Lehrstuhl für Soziologie an der Università degli Studi di Urbino inne. Er ist Übersetzer, Journalist und Autor, gemeinsam mit Ekkehart Krippendorff veröffentlichte er 1979 das zweibändige Reisebuch Italien. Über das Lesen von Landschaften und Städten im Hamburger Rotbuch Verlag (überarbeitete Neuauflage 1998/99). Er gab zahlreiche Schriften von Pier Paolo Pasolini heraus: 1998 die Freibeuterschriften (Berlin, Wagenbach Verlag), 2011 die Bände Afrika, letzte Hoffnung und Reisen in 1001 Nacht (beide Corso Verlag, Hamburg), 1995 erschien eine Übersetzung von Wer ich bin (Berlin, Wagenbach). Er übersetzte gemeinsam mit Graziella Galvani Texte von Heiner Müller ins Italienische, 1995 sind in Drucksache 11 hrsg. von Peter Kammerer und Heiner Müller unter dem Titel „Eine verzweifelte Vitalität“ Übersetzungen von Gedichten Pasolinis ins Deutsche erschienen. 2019 veröffentlichte der Berliner Alexander Verlag Peter Kammerers Übersetzung von Marco Martinelli: Raumwerden. Ein Traum vom Theater in 101 Bewegungen.

Ursula Apitzsch, *1947 in Bersenbrück, Politikwissenschaftlerin und Soziologin, promovierte in Frankfurt 1977 mit einer Arbeit zu „Gesellschaftstheorie und Ästhetik bei Georg Lukács bis 1933“, die Habilitation folgte 1990 zu „Migration und Biographie: Zur Konstitution des Interkulturellen in den Bildungsgängen junger Erwachsener der 2. Migrantengeneration“. Sie lehrt seit 1993 an der Goethe-Universität Frankfurt Soziologie und Politologie mit dem Schwerpunkt Kultur und Entwicklung. Seit 1998 ist sie Mitglied des Cornelia-Goethe-Zentrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse an der Frankfurter Universität. Sie ist mit Peter Kammerer, Mimma Paulesu Quercioli und Aldo Natoli Herausgeberin der auf vier Bände angelegten deutschen Kritischen Ausgabe der Gefängniskorrespondenz (1926-1935) Antonio Gramscis (Argument-Verlag Hamburg/Cooperative-Verlag Frankfurt am Main). Bisher sind die Briefwechsel zwischen Gramsci und seiner Frau Giulia Schucht (Gefängnisbriefe I) sowie deren Schwester Tatjana Schucht (Gefängnisbriefe II und III) erschienen. Der in Vorbereitung befindliche vierte Band wird die Korrespondenz mit der Familie Gramscis in Sardinien enthalten.


In Zusammenarbeit mit dem Italienzentrum der Goethe-Universität und der Frankfurter Stiftung für deutsch-italienische Studien.
Gefördert von der Stiftung der Frankfurter Sparkasse und vom Italienischen Generalkonsulat Frankfurt


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