Kunst im Dialog / Arte in dialogo

Mailand in Frankfurt und Frankfurt in Mailand: ein Austausch der Kunstakademien Brera Mailand und Städelschule Frankfurt



Stefania Abicco, Flavia Albu, Lorenzo Brivio, Jiayi Li, Luca Lombardi, Alfredo Romio, Nicolas Steiner, Rula Garani Tassini     

Zum diesjährigen 50. Jubiläum der Partnerschaft zwischen Mailand und Frankfurt am Main hat die Frankfurter Stiftung für deutsch-italienische Studien – Italienstiftung – die Idee entwickelt, die beiden Kunstakademien der Städte, die Accademia di Belle Arti di Brera und die Städelschule, zu einem Austausch von Ausstellungen einzuladen.

Das Projekt steht vor dem Hintergrund der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Frankfurt und Mailand, zwischen Deutschland und Italien, aber auch des europäischen Austauschs von Kunst und Lehre. Es verbindet zwei historische Kunstakademien von hohem Rang und fördert junge Positionen in der Bildenden Kunst. Damit bietet es eine einzigartige Gelegenheit, Nachwuchskünstler der beiden Akademien in der Partnerstadt zu präsentieren.

In Frankfurt wird die Deutsch-Italienische Vereinigung e.V. die Koordination zwischen den beiden Akademien und zu den fördernden Institutionen übernehmen. Außerdem bietet sie in ihrem Kunstforum, der Frankfurter Westend Galerie, die Ausstellungsmöglichkeit für einen kleinen Teil der Präsentation der Künstler aus Mailand.

Die Ausstellung der Mailänder Studierenden mit dem Titel „Die zeitgenössische Dimension der Malerei“ wird im Museum Giersch der Goethe-Universität stattfinden. Das glanzvolle historische Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Städelschule, die Räumlichkeiten und die Lage am Museumsufer sind ideal. Die Ausstellung wird eigens für diesen Anlass angefertigte Arbeiten der Studierenden aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Video präsentieren, außerdem einige Exponate aus der Pinacoteca di Brera als Verweis auf die historische Dimension der Akademie bzw. der Kunstsammlung.

In Mailand steht für die Ausstellung der Studierenden der Städelschule die profanierte Kirche von San Carpoforo zur Verfügung. Der Kirchenbau aus dem 9. Jahrhundert ist zentral im Brera-Viertel gelegen und wird für Veranstaltungen der Kunstakademie genutzt, bietet daher viel Raum und auch das nötige technische Equipment. Für San Carpoforo wird eine Ausstellung konzipiert, die sich mit den Begriffen des Heiligen und Profanen auseinandersetzt. Werke und Installationen werden sich sowohl inhaltlich als auch räumlich auf die Besonderheiten des Ortes beziehen.

Das Ausstellungsprojekt „Kunst im Dialog / Arte in dialogo“ steht unter der Schirmherrschaft des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann und des Italienischen Generalkonsulats Frankfurt.