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Die Galerieräume in der Arndtstraße öffnen sich nicht nur italienischen Künstlern: auch deutschen Künstlern mit einer Verbindung zu Italien sind einige Ausstellungen gewidmet, in der Vergangenheit z. B. "Deutsche Künstler in Florenz während des Krieges", 1974, und "Italienbilder", 1983.
Maler wie Hermann Albert, Eduard Bargheer, Werner Gilles, Hans Kuhn, Heinrich Steiner oder Max Peiffer Watenphul waren im nationalsozialistischen Deutschland keine Verfolgten, litten aber unter Diffamierungen, und einige von ihnen wurden mit Ausstellungsverbot belegt. Obwohl in Italien der Faschismus seit 1922 an der Macht war, bot ihnen das Land noch einen gewissen Spielraum. Der breiteren italienischen wie auch der deutschen Öffentlichkeit blieben sie weitgehend unbekannt. Mit ihren Ausstellungen leistete die Frankfurter Westend Galerie einen Beitrag dazu, diese Künstler in Frankfurt einem größeren Publikum vorzustellen.
Heinrich Steiner, Roter Sessel mit Blick auf das Meer
Die Sehnsucht nach Italien besteht nach wie vor: Zu den jüngeren deutschen Künstlern, die Anregung und Inspiration in der südlichen Landschaft suchen, zählen u. a. Joachim Czichon, Ulrich Erben, Siegbert Jatzko, Petra Lemmerz, Norbert Tadeusz, Sandro Vadim und Deva Wolfram.